JEREMIAS

Vor gerade einmal zwei Jahren veröffentlichten JEREMIAS mit „golden hour“ ihr Debüt. Und was für eines: Auf ausverkaufte Tourneen folgten Streams in Millionenhöhe, Konzerte vor tausenden Fans. Mit der rasanten Entwicklung folgte die Erkenntnis: Jedes noch so schöne Rad kann sich zu schnell drehen.

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© Lucio Vignolo

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Genau um diese Ambivalenz dreht sich „Von Wind und Anonymität“, das nun erscheinende zweite Album von JEREMIAS: „Der Wind kann zerstören, aber auch ein Segelboot über den Ozean treiben.“ Der Wind – das ist hier eben auch eine Analogie auf JEREMIAS selbst. Die Band ist das Vehikel, das die Mitglieder an die unterschiedlichsten Orte treibt, das Konfrontationen erzeugt, für Veränderung sorgt. Auf „Von Wind und Anonymität“ verarbeitet die Band die letzten zwei Jahre im Leben von Sänger Jeremias Heimbach, Bassist Ben Hoffmann, Drummer Jonas Hermann und Gitarrist Oliver Sparkuhle. Während es von außen betrachtet steil nach oben ging, kämpften die vier Bandmitglieder mit den Schattenseiten der allgegenwärtigen Gegenwärtigkeit. Konzerte spielen wird teilweise zur Belastung, Schreibblockaden mussten durchbrochen werden und die Band sich selbst neu erfinden, um wieder zueinander finden zu können. „Von Wind und Anonymität“ handelt auch davon, selbst wieder hinter die Musik zurückzutreten, ihr den ganzen Raum zu überlassen und in ihr aufgehen zu können.

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